Arten von Kitesurfboards: Welches passt am besten zu dir? 🏄‍♂️

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Verschiedene Arten von Kitesurfboards

Wenn du mit dem Kitesurfen anfängst – oder dein Level steigern willst – kann die Wahl des richtigen Boards einen enormen Unterschied für deinen Fortschritt, Komfort und Fahrstil machen. Es gibt kein Board, das für alle passt; jeder Typ wurde für bestimmte Bedingungen und Vorlieben entwickelt.


1. Twintip-Boards – Der Allrounder

Am besten geeignet für: Anfänger, Freeride, einfaches Freestyle.

Das Twintip ist das beliebteste Kitesurfboard. Es ist symmetrisch, sodass du in beide Richtungen fahren kannst, ohne deine Fußstellung zu ändern. Es lässt sich leicht kontrollieren und ist ideal zum "Höhelaufen" (gegen den Wind fahren) – perfekt für Einsteiger und Rider, die gerne cruisen oder erste Sprünge wagen.

Vorteile:

  • Ideal zum Lernen und für schnelle Fortschritte.
  • Hervorragende Upwind-Eigenschaften.
  • Funktioniert bei fast allen Wind- und Wasserbedingungen.

2. Directional Surfboards – Für Wellenliebhaber

Am besten geeignet für: Wellenreiten (Wave), Strapless Freestyle.

Directionals ähneln klassischen Surfbrettern. Man fährt sie nur in eine Richtung, was bedeutet, dass man bei Richtungswechseln eine Halse oder Wende machen muss. Sie sind perfekt für das echte Surf-Feeling in der Welle und können mit oder ohne Fußschlaufen gefahren werden.

Vorteile:

  • Unschlagbar beim Carven und Abreiten von Wellen.
  • Echtes Surf-Feeling in Verbindung mit dem Kite.
  • Verschiedene Shapes für kleine bis große Wellen verfügbar.

3. Foilboards – Für Leichtwind und Geschwindigkeit

Am besten geeignet für: Sehr wenig Wind, Langstrecken, lautloses Gleiten.

Foilboards besitzen ein Hydrofoil (eine Art Unterwasserflügel), das das Board bei geringer Geschwindigkeit aus dem Wasser hebt. Dadurch wird der Widerstand minimiert und du schwebst über die Oberfläche – selbst wenn andere Kites kaum noch fliegen. Es erfordert eine neue Technik, bietet aber ein unvergleichliches Gefühl der Schwerelosigkeit.

Vorteile:

  • Fahren bei extremem Leichtwind möglich.
  • Kein Rütteln durch Kabbelwasser (Chop).
  • Ganz neues, "fliegendes" Fahrgefühl.

4. Tiki-Boards – Retro-Style & Smooth Cruising

Am besten geeignet für: Leichtwind, Flachwasser, entspanntes Genießen.

Tiki-Boards sind lang, schmal und oft aus Holz oder in klassischer Optik gefertigt. Sie sind für sanftes Gleiten und elegante Kurven gemacht. Ideal für entspannte Sessions, bei denen Flow und Ästhetik wichtiger sind als radikale Tricks.

Vorteile:

  • Gleitet schon bei der kleinsten Brise an.
  • Ruhige, stylische Turns.
  • Besonderer Retro-Look auf dem Wasser.

5. Skimboards – Verspielt und Ungebunden

Am besten geeignet für: Leichtwind-Spaß, Gleichgewichtstraining, Strapless Tricks.

Skimboards sind flach, dünn und meist ohne Finnen oder Schlaufen. Sie machen an Leichtwindtagen im Flachwasser extrem viel Spaß. Es ist das perfekte Tool, um deine Balance zu schulen und spielerisch neue Bewegungsabläufe ohne feste Bindung zum Board zu lernen.

Vorteile:

  • Fördert extrem das Gleichgewicht und Boardgefühl.
  • Viel Spaß bei minimalem Wind in Ufernähe.
  • Ideal für erste Tricks ohne Fußschlaufen.

Wie du das richtige Board wählst

Deine Entscheidung sollte von folgenden Faktoren abhängen:

  • Erfahrungslevel: Als Anfänger startest du am besten immer mit einem Twintip.
  • Fahrstil: Liebst du Sprünge, Wellen oder das lautlose Schweben?
  • Bedingungen vor Ort: Hast du meist Flachwasser oder offenes Meer mit Wellen?
  • Körpermaße: Dein Gewicht bestimmt die optimale Größe des Boards.

Bei Lost Elementos geben wir dir während unserer Kurse die Möglichkeit, verschiedene Boards zu testen, damit du herausfinden kannst, welcher Stil dich am meisten begeistert.

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